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Segeljachten
Der Schwerpunkt liegt bei den Individual-Entwürfen nach Wunsch des Kunden mit jedem Material, und in jeder Form und Größe. Bisher wurden Segeljachten als Kieljachten und als Schwenkkieler für private Eigner exklusiv entworfen und gebaut.
In dieser Kategorie steht eine Vielzahl von Entwürfen fast jeder Größe auch allgemein zur Verfügung, von denen hier nur einige gezeigt werden. Es sind Rund- und Knickspantboote, die auch für den Selbstbau geeignet sind. Der Selbstbau von Rundspantern ist heute keine Schwierigkeit mehr, weil durch die Klebetechnik mit Epoxidharzen fast jeder Holzbau , aber auch Boote aus GFK verwirklicht werden können. Für die neueren Entwürfe stehen die Aufmaße auf Disketten zur Verfügung, so daß die Mallen, Querschotte, Längswände oder Horizontalflächen (Fußboden, Kojenauflagen etc.) mit rechnergesteuerten Fräsen in Holz oder mit rechnergesteuerten Brennanlagen für Metalle geschnitten werden können. Ein 1:1-Aufriß ist nicht mehr erforderlich.
Stahl- und Alujachten für weltweite Fahrt sind ebenso im Programm wie Schwenkkieler, Kieljachten und Jollen. Werften können für jeden Typ, für Kaskos und allen anderen Baustufen bis zum fertigen Schiff nachgewiesen werden. Zu jedem Entwurf stehen Materiallisten, Lieferantennachweise und eine Baubeschreibung bzw. Bauanleitung zur Verfügung.

Bauweisen
Die Diagonalbauweise (HFK) aus mit Epoxidharz verklebtem Holz hat eine weite Verbreitung erfahren. Durch das EP-Harz ist eine hochfeste und wasserdichte Rumpffertigung möglich. Auf das Gerüst aus Quer- und Längsspanten werden einzelne 2-4 mm dicke Holzfurniere geklebt. Eine andere Möglichkeit ist die Verwendung von schmalen Holzleisten, die auf dem Spantengerüst mit EP-Harz und Klammern bzw. Schrauben (die später wieder entfernt werden) befestigt werden.
Die Übermallmethode wird oft für Einzelbauten aus GFK (Epoxyd oder Polyester) angewandt, besonders für hochfeste Super-Leichtbauten. Der Rumpfbau erfolgt auf einem Spantengerüst aus Dachlatten, welches entweder mit Schaumplatten oder mit Holzleisten bedeckt wird und dann außen und innen je eine Decklage aus GFK bekommt.
Stahl- oder Aluschiffe werden im Selbstbau meistens als Knickspanter gebaut. Kein anderes Material besitzt so große Dehnungen; es bildet sich immer erst eine Beule, bevor ein Riss entsteht. Der Bau erfolgt kieloben. Die Platten des Decks werden ausgelegt, Decksbalken geheftet, Stöße geschweißt, Konturen ausgeschnitten. Auf das Deck werden die Rahmenspanten, der Spiegel und der Vorsteven geschweißt.
Die abgewickelten Außenhautgänge werden aufgelegt und geheftet. Nachdem die Kielsohle und der Kiel montiert sind, wird der Rumpf nach Vorschrift geschweißt. Zuletzt erfolgt das Drehen des Rumpfes. Grundsätzlich ist der Selbstbau eines Rundspanters aus Metall möglich, jedoch ist die Fertigung aufwendiger.

Weitergehende Beschreibungen zum Entwurf und Bau gehen hervor aus dem Werk:
"Scharping "Konstruktion und Bau von Yachten"",
Verlag Delius Klasing, Bielefeld.